Deutschland

THW schickt Helfer nach USA

Das Technische Hilfswerk (THW) entsendet wegen der schweren Schäden durch Hurrikan «Irma» zehn Einsatzkräfte nach Florida. Die Helfer gehörten zu einem Krisenunterstützungsteam der Bundesregierung, zu dem auch Angehörige des Auswärtigen Amts, der Bundeswehr und eines Kriseninterventionsteams gehörten, teilte die Bundesanstalt am Montagabend mit. Der Einsatz dauere voraussichtlich zwei Wochen. In den USA war das THW demnach zuletzt 2005 in Folge des Hurrikans «Katrina» mit 130 Helfern im Einsatz.

Berlin (dpa) – «Spiegel Online» zufolge startete die Bundeswehr zudem eine Rettungsmission in der Karibik. Ein A400M-Transportflugzeug habe sich mit Hilfsgütern an Bord auf den Weg in die Krisenregion gemacht, hieß es in dem Bericht. Von Curaçao aus gehe es nach Sint Maarten/Saint-Martin – die niederländisch-französische Insel wurde von «Irma» schwer getroffen. Auf dem Rückweg solle der A400M zudem auf Saint-Martin gestrandete Deutsche ausfliegen. Das Auswärtige Amt bestätigte die Einsätze am Montagabend zunächst nicht.

Das überflutete Gilberts Resort, aufgenommen am 11.09.2017 in Key Largo, Florida (USA). Mit Urgewalt ist Hurrikan «Irma» über Florida hinweggezogen und hat schwere Überflutungen und Sturmschäden mit sich gebracht.

Der Hurrikan hatte am Sonntag die Südspitze Floridas mit der zweithöchsten Stufe 4 erreicht. Es wurden Böen von bis zu 229 Kilometern pro Stunde gemessen. Zuvor hatte «Irma» Kuba und andere Teile der Karibik heimgesucht. In Kuba kamen zehn Menschen ums Leben.

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