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Neymar gegen Diskriminierung

Der brasilianische Fußballsuperstar Neymar hat sich gegen Rassismus und Diskriminierung im Sport ausgesprochen. «Wir sind alle Kinder Gottes, egal was unsere Hautfarbe ist», sagte der 25-Jährige am Dienstag in Genf. Dort wurde er zum ersten Botschafter des Guten Willens für die Hilfsorganisation Handicap International ernannt. Die Organisation setzt sich für Menschen mit Behinderungen in armen Ländern ein und kämpft gegen Diskriminierung.

Genf (dpa) – Symbolisch schoss Neymar von einem zwölf Meter hohen Monument, einem Stuhl mit einem abgebrochenen Bein, einen Fußball in das Gelände der Vereinten Nationen in Genf. Das Monument «Broken Chair» – kaputter Stuhl – erinnert dort seit 20 Jahren an die Opfer von Landminen.

Der brasilianische Fußballspieler Neymar hält am 15.08.2017 in Genf (Schweiz) einen Ball vor dem Kunstwerk «Broken Chair», einem Symbol für die Opfer von Anti-Personen-Minen. Neymar ist der neue Wohltätigkeitsbotschafter der Organisation Handicap International, die sich für Menschen mit Behinderung und andere besonders schutzbedürftige Menschen in Entwicklungs- und Krisenregionen einsetzt.

Welche Rolle er genau bei Handicap International spielen werde, sei noch unklar, sagte Neymar, der gerade durch eine Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro zum teuersten Fußballspieler der Welt wurde. Er wechselte vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Der Offensivspieler soll zum Beispiel seiner großen Anhängerschaft in den sozialen Medien über die Arbeit der Organisation berichten. Ein Projekt-Besuch in einem der 60 Länder, in denen Handicap International engagiert ist, ist auch vorgesehen.

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