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Fähre zur Burg Pfalzgrafenstein fährt nach Pause wieder

Die Vorfreude auf den Beginn des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken steigt. Dort hängt bereits der riesige Bullenschädel zwischen den beiden Hauptbühnen. In der kommenden Woche erwartet der kleine Ort 85 000 Metalfans aus aller Welt.

Touristen und Einheimische können nach einer längeren Schließung wegen Personalproblemen ab diesem Samstag wieder die Burg Pfalzgrafenstein mitten im Rhein bei Kaub besichtigen. Ab dann ist die Burg in unmittelbarer Nähe der hessischen Landesgrenze bis zunächst Mitte September immer Donnerstag bis Sonntag stundenweise geöffnet, wie die Direktion Burgen Schlösser Altertümer mitteilte.

«Der Schlüssel zur Öffnung der Pfalzgrafenstein hängt an der Fähre», sagte Direktorin Angela Kaiser-Lahme. «Ohne Boot kommt man halt nicht rüber.» Zurzeit gebe es aber nur eine Person, die die Fähre fahren könne. «Da reicht kein normaler Bootsführerschein, es braucht ein Patent. Und dafür ist eine zweijährige Ausbildung nötig.»

Die Fähre sei in den vergangenen zwei Monaten geschlossen gewesen, da der Fährmann nicht zur Verfügung gestanden habe. Zurzeit sei noch eine weitere Mitarbeiterin in der Ausbildung, um die Fähre einmal fahren zu können. «Wir bemühen uns auf verschiedenen Kanälen, jemand weiteres in die Ausbildung zu bekommen», sagte Kaiser-Lahme. «Aber alle Fähren am Rhein haben das Problem des Personalmangels.»

Die Direktion arbeite zurzeit daran, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Diese solle klären, wie man den Problemen wie Niedrigwasser und Personalmangel begegnen könne.

Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Burg wurde im Laufe der Zeit öfter umgebaut und ausgebessert. Durch Restaurierungen in den Jahren 1969 bis 1977 ist das ursprüngliche Erscheinungsbild der Burg wieder hergestellt worden. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel von Touristen.

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