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Chancen, die AfD herauszuhalten

Die Linke-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht sieht Chancen, die AfD aus dem nächsten Bundestag herauszuhalten. «Ich halte es noch nicht für ausgemacht, dass die AfD in den Bundestag einzieht, so wie sie sich aufführt», sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Tatsächlich ist die Linke die Alternative zu den Sozialabbau-Parteien - und nicht eine AfD mit Halbnazis wie Herrn Höcke, internem Dauerstreit und einem unsozialen Programm.»

Berlin (dpa) – Gegen den Thüringer Partei- und Fraktionschef Björn Höcke läuft bei der AfD ein Parteiausschlussverfahren. Höcke hatte in einer Rede eine «erinnerungspolitische Wende um 180 Grad» in Deutschland gefordert. Die AfD liegt in Umfragen derzeit zwischen sieben und zehn Prozent, die Linke um neun.

Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag, aufgenommen am 14.07.2017 in Berlin.

Wagenknecht sagte: «Wir wollen eine grundlegende Neuausrichtung der Politik. Wir wollen den Sozialabbau der letzten 20 Jahre rückgängig machen und wieder eine friedliche Außenpolitik ohne Kriegseinsätze.»

Wagenknecht warnte: «Eine Gefahr für die kommenden Jahre ist ein verstärkter Rechtsruck.» Dagegen helfe nur eine Regierung, die den Menschen endlich einmal wieder das Gefühl vermittele, dass ihre sozialen Bedürfnisse wichtiger sind als die Wünsche irgendwelcher Wirtschaftslobbyisten. «Das geht nach Lage der Dinge nur mit uns.»

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