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WC-Hygiene auf Messe – Selbstreinigende Klobürste eines Bayreuthers

Nachdem in Oberbayern erneut mehrere Schafe gerissen worden sind, kommt Politprominenz zu Tierhaltern auf einer Alm. Die Botschaft ist klar: Der Wolf muss hier weg. Eine passende Verordnung hat das Kabinett kurzerhand beschlossen.

Ein Ingenieur aus Oberfranken hat den Gang zur Toilette einen Schritt sauberer gemacht – er hat eine selbstreinigende Toilettenbürste auf der 48. Erfindermesse in Genf vorgestellt.

Uwe Bezold aus Bayreuth hatte gemerkt, dass einige Vorgänge im Bad bereits berührungslos ablaufen, wie etwa das Reinigen des Toilettensitzes oder das Betätigen des Wasserhahns. Warum also sollte er oder seine Kollegen den Griff des Klobürstenständers anfassen müssen? «Das ist doch eine Lücke in der Hygienekette», sagte Bezold am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Mit einfachen Mitteln wie «ein bisschen Blech und Plastik» hat Bezold das «Cleanstem» entwickelt. Das Gestell hat Greif-Arme, die mit einem Pedaltritt den Griff mit Desinfektionsmittel hinunter gleiten. Bezold, der als Ingenieur in Zürich arbeitet, sieht ein breites Feld für sein Produkt. Die Erfindung könnte beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Hotels oder auch in Restaurants eingesetzt werden.

Die Erfindermesse in Genf bringt mehr als 800 Aussteller mit finanzkräftigen Investoren zusammen und findet dieses Jahr bis zum 30. April statt.

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