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Tschechien erhöht Preis für Autobahn-Jahresvignette ab März 2024

Seit Jahren kontrollieren dänische Beamte die Pässe von Einreisenden aus Deutschland. Solche Kontrollen wird es auch weiterhin geben, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Am ersten Morgen nach Inkrafttreten läuft es an der Grenze ungewöhnlich geschmeidig.

Tschechien erhöht den Preis für die Autobahn-Jahresvignette für Pkw ab März nächsten Jahres auf 2300 Kronen, umgerechnet knapp 97,50 Euro. Das teilte das Verkehrsministerium in Prag am Freitag mit. Seit dem Jahr 2012 lag der Preis unverändert bei 1500 Kronen – das sind nach derzeitigem Kurs rund 64 Euro. Die elektronischen Vignetten können unter anderem auf der Internetseite edalnice.cz erworben werden.

Die Einnahmen aus der Pkw-Maut würden für die Unterhaltung und den Ausbau des Autobahnnetzes ausgegeben, betonte der tschechische Verkehrsminister Martin Kupka. Neu ist, dass es ab März eine Ein-Tages-Vignette zum Preis von umgerechnet knapp 8,50 Euro geben wird. Der Preis der Zehn-Tage-Vignette sinkt sogar leicht auf 270 Kronen (11,45 Euro); eine Monatsvignette kostet rund 40 Eurocent weniger als bisher.

Tschechien setzt damit die jüngste Revision der sogenannten Eurovignetten-Richtlinie der EU um. Sie schreibt Preisobergrenzen für Kurzzeitvignetten für Pkw vor. Zudem müssen für Transitreisende Tagesvignetten erhältlich sein. Die Pkw-Vignettenpflicht gilt in Tschechien auf mehr als 1000 Straßenkilometern.

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