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Hamburger Sommerferien künftig erst Anfang Juli

Trotz der Erholung bei den Übernachtungen sieht die Landesregierung die Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und Freizeitanbieter im Nordosten vor großen Herausforderungen.

Die Sommerferien in Hamburg werden in den kommenden Jahren frühestens Anfang Juli beginnen. Das geht aus der Ferienordnung für die Schuljahre von 2024 bis 2030 hervor, die die Schulbehörde am Donnerstag veröffentlicht hat. «Neu ist, dass die Sommerferien in Hamburg grundsätzlich nicht vor dem 1. Juli eines Jahres starten», heißt es in einer Mitteilung der Behörde. Während die «großen Ferien» im kommenden Jahr sogar erst am 24. Juli beginnen und am 3. September zu Ende gehen, fangen sie in den fünf darauf folgenden Jahren mindestens zwei Wochen früher an. In diesem Jahr starten die Sommerferien mit dem 13. Juli ebenfalls noch relativ spät.

Nach Angaben der Behörde werden die Sommerferien im Rahmen der Kultusministerkonferenz mit allen Bundesländern abgestimmt. Alle anderen Ferien lege die Schulbehörde nach Rücksprache mit Schüler-, Lehrer- und Elternkammer fest, wobei etwa Prüfungstermine des deutschlandweiten Zentralabiturs berücksichtigt würden.

Die Länder hatten sich Ende 2021 nach langem Hin und Her darauf verständigt, dass die Sommerferien in Deutschland frühestens am 18. Juni beginnen und spätestens am 15. September enden. Beim Ferienanfang sollen die Länder in Gruppen rotieren. Allerdings hatte Hamburg durchgesetzt, nicht vor dem 1. Juli starten zu müssen. Bayern und Baden-Württemberg machen bei der Rotation gar nicht mit und starten immer als letzte in die Ferien.

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