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Fahrräder, E-Bikes, Lastenräder: Ministerien rüsten auf

Pannen passieren, auch in der Gastronomie. Für manche müssen die Wirte dann geradestehen, bei anderen haben Restaurantgäste einfach Pech.

Die Staatskanzlei und die Ministerien in Nordrhein-Westfalen haben Dutzende Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder für ihre Mitarbeiter angeschafft. In vielen Häusern wird noch weiter aufgerüstet, wie eine dpa-Umfrage ergab. Auch der Landtag hat gerade zwei Räder und zwei Lastenräder geliefert bekommen.

Die Ausstattung der Regierungsressorts ist verschieden. So besitzt das Kulturministerium laut einem Sprecher 13 Citybikes und ein Lastenrad (ohne Motor). Mitarbeiter dürfen die Räder dienstlich und in der Mittagspause auch privat nutzen. Beim Flüchtlingsministerium gibt es sieben Räder für «Dienstreisen innerhalb Düsseldorfs».

Das Umweltministerium (sechs Räder, zwei E-Bikes, ein Lastenrad) schafft gerade noch ein Faltrad an. Beim Schulministerium (vier Räder) wurde gerade noch ein Lastenrad mit Elektromotor besorgt. Auch das Finanzministerium (zwölf Räder, zwei E-Bikes) hat seit wenigen Tagen ein E-Lastenrad in Betrieb. Auch das Justizministerium (zwei Räder) überlegt laut einem Sprecher gerade, «den Fuhrpark auszuweiten».

Die Staatskanzlei von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat bislang nur vier Räder «für Dienstgänge», das Gesundheitsministerium drei Räder und drei E-Bikes. Das Wirtschaftsministerium hat drei Mietfahrräder, zwei eigene und ein Lastenrad. Das Heimatministerium stellt den Mitarbeitern fünf Räder, das Innenministerium drei (eins davon elektrisch) zur Verfügung.

Das Landwirtschaftsministerium hat neben zwei E-Bikes, drei Rädern, einem Faltrad und einem «robusten E-Scooter» sogar eine kleine Reparatursäule vor dem Haus. «Testweise können Beschäftigte die Fahrräder auch für Dienstwege im Sinne von Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück nutzen», so ein Sprecher.

Vor dem Landtag stehen die neuen Räder und Lastenräder (Aufschrift: «Demokratie – bewegt») zwar schon bereit, ausleihen kann man sie laut Verwaltung aber noch nicht. Zurzeit werde unter anderem noch geprüft, ob man die Räder nur den eigenen Mitarbeitern zur Verfügung stellt – oder auch den Abgeordneten.

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