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Tipps für junge Fahrer: Sicher mit dem Motorroller unterwegs

Essen (dpa/tmn) – Für viele junge Leute bedeutet es die große Freiheit: Ab einem Alter von 15 Jahren dürfen sie mit dem Motorroller fahren. Damit sie sicher unterwegs sind, sollten sie ein paar Sachen wissen – zum Beispiel, was zu beachten ist, wenn sie einen Freund oder eine Freundin mitnehmen wollen.

Tipps vom Institut für Zweiradsicherheit und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat:

Freunde mitnehmen

Klar, ohne Helm geht es nicht. Und zwar nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, weil er gesetzlich vorgeschrieben ist. Und zwar für alle Fahrer. Wer also eine Freundin mitnehmen will, braucht einen zweiten Helm.

Außerdem ist es wichtig, angemessene Kleidung zu tragen. Besonders mit Blick auf die Schuhe, diese sollten fest sein und bis zum Knöchel reichen. Die Flipflops können am Badesee ausgepackt werden.

Vor der ersten gemeinsamen Fahrt sollte man seinem Mitfahrer noch die wichtigsten Sachen erklären: Festhalten, Füße hoch und auch an der Ampel oben auf den Fußrasten lassen. Und in Kurven immer schön mitgehen.

Da zwei Personen mehr Gewicht haben, sollten Fahrer zudem einen längeren Bremsweg einplanen – besonders wenn es bergab geht.

Nicht auf die eigene Vorfahrt verlassen

Eines sollte klar sein: Da Motorroller wesentlich schmaler als Autos sind, können andere Verkehrsteilnehmer sie leicht übersehen. Optisch verschwinden Motorrollerfahrer, wenn sie sich etwa hinter der A-Säule eines Autos befinden oder aus einer zugewachsenen, schlecht einsehbaren Straße herausfahren.

Daher gilt: Wer auf dem Motorroller sitzt, sollte sich nicht auf die eigene Vorfahrt verlassen. Auch wenn die Ampel grün ist, besser langsam und aufmerksam auf eine Kreuzung zufahren. Dabei immer bremsbereit bleiben und andere Verkehrsteilnehmer beobachten.

Auffällige Kleidung kann zwar etwas helfen, damit andere Verkehrsteilnehmer Motorrollerfahrer besser sehen. Dennoch sollte man ausreichend Abstand halten. Das ist besonders wichtig, wenn Motorroller schräg hinter einem Fahrzeug fahren. Denn dort können sie sich im sogenannten toten Winkel befinden – und so für andere unsichtbar sein.

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