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Reiseverband: Deutsche von Folgen des Brandes auf Rhodos betroffen

Mann, ist das ein Wolkenbruch. Die Scheibenwischer laufen auf vollen Touren, die Scheinwerfer strahlen. Da mag es naheliegen, zusätzlich auch die Nebelschlussleuchte anzumachen. Darf man das?

Von den Evakuierungen im Süden der griechischen Ferieninsel Rhodos wegen eines großen Waldbrandes sind nach Einschätzung des Deutschen Reiseverbands auch Deutsche betroffen. «Auf der Insel halten sich derzeit insgesamt rund 20 000 deutsche Urlauber von Reiseveranstaltern auf, betroffen von den Evakuierungen ist nur ein kleinerer Teil», teilte eine Sprecherin am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit.

Nach ihren Angaben werden betroffene Gäste von dem griechischen Katastrophenschutz auch per Boot in Sicherheit gebracht. «Für die Evakuierten sind Sammelpunkte im Norden der Insel geplant, bis die Feuer gelöscht sind. Oberste Priorität hat der Schutz von Leib und Leben», teilte die Sprecherin weiter mit.

Ihr zufolge wollen sich Reiseveranstalter an ihre Kunden wenden, die in den nächsten Tagen eine Reise nach Rhodos planen. Sie würden dann die Information erhalten, ob die Reise stattfinden könne.

Auf Rhodos war am Samstag ein großer Waldbrand außer Kontrolle geraten. Die Flammen erreichten am Nachmittag die Küste südlich der beliebten archäologischen Stätte von Lindos. Dort gibt es Dutzende Hotels, die in dieser Jahreszeit voll ausgebucht sind. Laut staatlichem Rundfunk wurden Tausende Menschen in Sicherheit gebracht.

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