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Reinhold Beckmanns Urlaub: Auf dem Fahrrad von München nach Venedig

Viele Autos stehen die meiste Zeit ungenutzt herum. Eine Alternative ist die Vermietung über eine Plattform. Das klingt erst einmal gut, doch es gibt auch einiges zu beachten.

Fernsehmoderator Reinhold Beckmann («ran») ist in seinem diesjährigen Urlaub auf dem Fahrrad von München nach Venedig geradelt. «Es waren elf Tage. Gemütlich war es nicht, denn es ging ja ziemlich rauf und auch viel runter», sagte der Hamburger (67) in einem Interview des Berliner Senders Schlager Radio. «Es war landschaftlich großartig – einmal über den Brenner zu fahren. Es war da zwar Dauerregen. Aber danach wurden wir belohnt. Als es nach Italien reinging, kam die Sonne, das Essen wurde besser.»

Er sei übrigens der Meinung: «Gott wohnt nicht in Frankreich. Nein, Gott wohnt in Norditalien. Die Leute: so liebenswürdig. Das Essen: großartig. Die Landschaft: traumhaft. Dann der Moment, wenn Du nach Venedig reinfährst. Diese Belohnung, der letzte Moment. Es war toll.»

Mit dem Autoverkehr habe es keine Probleme gegeben, sagte Beckmann: «Es gibt auch andere Strecken, um nach Venedig zu kommen, aber wir sind den alten Römerweg gefahren. Das heißt, wir waren mit Rädern unterwegs, die zwar schalttechnisch wie Rennräder sind, aber wir hatten etwas breitere Reifen, so dass man auch auf dem Schotterweg fahren konnte. Aber es gab dann zwischendurch auch mal einen Pass zu bewältigen. Dann fährst Du 1000 Meter hoch – innerhalb von 15, 16 Kilometern. Dann wirst Du ganz klein und demütig und fluchst, wenn Du da mit sechs, sieben Stundenkilometern wie ein Trecker hochfährst.»

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