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Prozess um Serie von Auto- und Wohnmobildiebstahl wird fortgesetzt

Innerhalb von vier Monaten wurden in mehreren Bundesländern mehr als 20 hochwertige Geländewagen und Wohnmobile gestohlen. Nun steht in dem Zusammenhang ein Quintett vor Gericht. Zunächst geht es darum, ob es Geständnisse geben soll.

Am Landgericht Stralsund wird am Freitag (9.00 Uhr) der Prozess um eine Serie von Auto- und Wohnmobil-Diebstählen fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wirft den fünf Angeklagten bandenmäßigen Diebstahl und Hehlerei in großem Stil vor. Die Männer sollen von Juli bis Oktober 2022 in mindestens 24 Fällen Geländewagen und Wohnmobile in mehreren Bundesländern im Gesamtwert von rund einer Million Euro gestohlen oder dies versucht haben. Das Gros der Fälle ereignete sich in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein. 

Am zweiten Prozesstag will die Kammer das Ergebnis eines ersten Verständigungsgespräches bekanntgeben. Gegen ihre Geständnisse soll den Angeklagten ein bestimmter Straf-Korridor zugesichert werden, auch um das aufwendige Verfahren schneller aufzuklären und damit abzukürzen.

Die meisten Beute-Fahrzeuge wurden nach Polen gebracht, wo sie verkauft oder in Teile zerlegt anders genutzt oder ebenfalls verkauft wurden. Mit den Erlösen hätten die ebenfalls aus Polen stammenden Angeklagten ihre Lebensstile finanzieren wollen. Als Hauptangeklagter gilt ein 24-Jähriger, dem allein 18 Diebstähle oder versuchte Diebstähle zur Last gelegt werden.

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