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Adrenalin und Tradition auf Thüringens größtem Rummel

In den Sommerferien gibt es für Kinder in Hamburg ein besonderes Highlight: Polizei und Feuerwehr laden zum Kinder-Hit-Tag. Von Einsatzfahrzeugen bis hin zu Vorführungen gibt es viel zu sehen - doch die Kleinen zieht es zunächst vor allem in eine ganz bestimmte Richtung.

Thüringens größtes Volksfest, das Rudolstädter Vogelschießen, sorgt mit seinen Fahrgeschäften und Attraktionen wieder für Nervenkitzel und Freizeitspaß. Der Rummel, der am Freitagabend traditionell mit Böllerschüssen und Festbieranstich eröffnet werden sollte, lockt alljährlich rund eine halbe Million Besucher. Zur Eröffnung hat sich auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) angesagt.

In diesem Jahr haben auf der Bleichwiese 75 Schaustellerbetriebe mehr als eine Woche lang ihre Fahrgeschäfte und Buden aufgestellt, wie Veranstaltungsleiter Frank Grünert sagte. Zu den Attraktionen zählen in diesem Jahr ein 80 Meter hohes Kettenkarussell, ein 7D-Kino und eine interaktive Erlebnisbahn, auf der mit Laserboostern versteckte, bewegliche oder animierte Ziele anvisiert werden.

Namensgebend für das Volksfest ist der Schützenwettkampf am letzten Rummeltag (27. August), bei dem mit einer Armbrust auf einen hölzernen Vogel geschossen wird. Auf dem Fest sollen sich schon die Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller vergnügt haben. Erstmals veranstaltet wurde das Rudolstädter Vogelschießen am 28. August 1722.

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