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Wieder Biker-Unfälle mit Schwerverletzten

An kaum einen Tag gibt es so viel Stau wie an dem Tag vor Christi Himmelfahrt. Worauf müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf den Fernstraßen einstellen?

Bei Unfällen sind in Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende erneut mehrere Motorradfahrer schwer verletzt worden. Die Unfälle ereigneten sich am Samstag bei zwei Dörfern nahe Boizenburg (Ludwigslust-Parchim) und nahe der Stadt Neubukow (Landkreis Rostock), wie die Polizei am Montag mitteilte. 

So konnte ein 45-jähriger Kradfahrer am Samstag bei Gresse auf der Bundesstraße 195 nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf einen Lkw auf, der verkehrsbedingt auch abgebremst hatte. Der Biker kam schwer verletzt in eine Klinik. Kurz danach war ein 21-Jähriger den Angaben zufolge bei Amholz auf der B195 zu schnell unterwegs. Er verlor in einer Kurve das Gleichgewicht, prallte gegen eine Leitplanke und erlitt schwere Verletzungen. 

Fast zeitgleich waren bei einer Motorradausfahrt mit mehreren tausend Bikern bei Neubukow zwei Mopedfahrer kollidiert. Dort war laut Polizei ein 20-jähriger auf einem Oldtimer-Moped vom Typ Schwalbe auf einen 18-jährigen Mopedfahrer aufgefahren. Beide stürzten und kamen verletzt in Krankenhäuser. Die Kolonne konnte aber ausweichen und setzte ihre Ausfahrt fort.

Seit Beginn der Bikersaison im Nordosten im April – also vor rund einem Monat – sind damit bei Motorradunfällen bereits 3 Menschen getötet sowie 20 Biker und andere Unfallbeteiligte schwer verletzt worden. Die Polizei mahnt alle Verkehrsteilnehmer – vor allem aber die Kradfahrer – deshalb immer wieder, umsichtiger und vorausschauender zu fahren. 

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