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Wetter erschwert Anreise zu Nature One – 1000 Tonnen Kies verschüttet

Der Hamburger Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg fällt auf. Übermächtig dominiert er das Heiligengeistfeld, lässt das Stadion von St. Pauli winzig wirken. Nun soll der graue Koloss grün werden. Gleichzeitig ist Geduld gefragt.

Feuchte Böden haben am Freitag zeitweise zu Problemen bei der Anreise zum Technofestival Nature One im Hunsrück geführt. «Am gestrigen Abend und in der Nacht mussten an mehreren Zufahrten immer wieder Autos aus dem Matsch gezogen werden», schrieb das Festival am Freitag auf Instagram. Dies habe die Anreise erschwert.

«Wir haben etwa 1000 Tonnen an Kies verschüttet», sagte der Sprecher des Festivals. Auf den Zufahrten und vor einer der Bühnen sei so der Boden befestigt worden. In Zelten sei zudem Plastikboden verlegt worden. In dieser Woche hatte es beim Metal-Festival in Wacken in Schleswig-Holstein bereits große Probleme mit Schlamm und Regen gegeben. Die Veranstalter hatten einen Anreisestopp verhängt.

Davon ist man beim Nature One aber weit entfernt. «Aktuell gibt es überhaupt keine Probleme, alle kommen auf die Campingplätze», sagte der Sprecher am Freitagnachmittag. «Die Anreisephase hat sich jetzt wieder beruhigt», sagte auch ein Polizeisprecher am Nachmittag. «Ich glaube auch, dass die meisten jetzt da sind. Die Leute die Arbeiten waren, die kommen halt jetzt noch.»

Das Technofestival findet von Freitag bis Sonntag auf der ehemaligen US-Raketenstation Pydna im Hunsrück statt. Es warten rund 350 Musikerinnen und Musiker auf die Fans. Die Veranstalter rechnen mit etwa 60 000 Ravern und rund 50 000 Campern.

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