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Wacken-Mitbegründer: Möglicherweise Vorkaufsrecht für Abgewiesene

Mehrere Tote in Griechenland, Bulgarien und der Türkei: Sturmtief «Daniel» wütet mit schwersten Regenfällen. Die Schäden sind noch nicht abzusehen. Menschen stecken auf Fähren und an Flughäfen fest, Dörfer und Städte stehen unter Wasser.

Nach dem Einlassstopp für Tausende beim Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken ist für abgewiesene Kartenbesitzer ein Vorkaufsrecht im Gespräch. «Es ist klar: Wer nicht kommen konnte, kriegt erst mal die Kohle zurück und dann wahrscheinlich ein Vorkaufsrecht», sagte Festival-Mitbegründer Thomas Jensen den «Kieler Nachrichten» (Freitagausgabe). Viele Fans hätten die Veranstalter angeschrieben, weil sie ihr Ticket für dieses Jahr gerne gegen eines für 2024 tauschen wollten. «Das ist aber ein Prozedere, wie das dann technisch geht. Wir nehmen jeden Vorschlag auf.»

Vielen der ursprünglich 85 000 erwarteten Festivalbesucher blieb der Zugang zum Festival seit Mittwoch verwehrt. Nach vielen Regenfällen hatten die Veranstalter wegen des arg verschlammte Geländes einen Einlassstopp verhängt. Nach Schätzung der Polizei halten sich rund 50 000 Fans auf dem Gelände auf. Die Polizei berichtete, dass 60 Prozent der Campingflächen besetzt seien. Die Veranstalter nannten bislang keine genaue Besucherzahl.

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