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Vorbereitungen für LNG-Projekt Mukran dürfen starten

Sie galt als «Königin des Himmels»: Das Überschallflugzeug Concorde flog vor 20 Jahren ein letztes Mal mit Passagieren an Bord. Der Flug von New York nach London beendete eine goldene Ära des Fliegens, die wohl nicht wiederkehren wird - oder doch?

Die ersten Vorbereitungen für das geplante Flüssigerdgas-Terminal im Hafen Mukran auf Rügen dürfen starten. Die sogenannten bauvorbereitenden Maßnahmen in Mukran umfassen die Herstellung der Startbaugrube und Vorbereitungen für einen Mini-Tunnel, am Zielpunkt in Lubmin darf eine Tunnelbohrmaschine vom Meeresboden gehoben werden. Dies teilten das Wirtschafts- und das Umweltministerium am Freitag in Schwerin mit.

Den Angaben zufolge sind alle Bauarbeiten reversibel. «Die Zulassung dieser Maßnahmen hat keine vorwegnehmende Wirkung für die Entscheidung im Verwaltungsverfahren über diesen Abschnitt», hieß es. Durchgeführt wird das Vorhaben vom Leitungsbetreiber Gascade mit Sitz in Kassel.

Der Ton im Ringen um das bei den Bürgern der Ostseeinsel umstrittene Projekt wurde zuletzt schärfer. Nachdem die Gemeinde Binz über ihren Rechtsanwalt Reiner Geulen Zweifel an der Zuverlässigkeit des Betreibers Deutsche Regas gesät hatte, sprach das Unternehmen von einer Schmutzkampagne. Binz würde «vollends den Weg der Desinformation beschreiten und vor öffentlicher Diskreditierung nicht mehr zurückschrecken».

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