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Umweltministerium fördert Anschaffung von Elektro-Katamaran

Im Flieger Fotos machen, motzen, drängeln? Eine Umfrage zeigt: Über den Wolken ist die Freiheit nicht grenzenlos.

Mit einer Summe von rund 600 000 Euro fördert das niedersächsische Umweltministerium den Bau eines elektrisch angetriebenen Katamarans für den Fährverkehr an der Nordseeküste. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) übergab am Mittwoch einen entsprechenden Förderbescheid der Reederei Norden-Frisia, die die Fähre voraussichtlich ab Juni 2024 zwischen Norddeich (Landkreis Aurich) und der ostfriesischen Insel Norderney einsetzen will. Die Fähre, die zurzeit in Polen gebaut wird, bietet nach Angaben der Reederei bis zu 150 Passagieren Platz und soll die Fahrzeit zwischen Festland und Insel um etwa die Hälfte auf rund 30 Minuten reduzieren.

Um die Klimaziele zu erreichen, müssten klimaschädliche Emissionen in allen Sektoren gesenkt werden, sagte Umweltminister Meyer in einer Mitteilung. «Ein klimaneutraler Schiffs- und Fährverkehr stärkt auch die Nachhaltigkeit des Tourismus an der Nordsee. Der klimaschonende E-Katamaran ist ein gutes Beispiel dafür, wie das aussehen kann.»

Die Reederei will den Katamaran mit selbst erzeugter erneuerbarer Energie auch Photovoltaik und Windkraft betreiben. Dazu hat die Reederei etwa Photovoltaikanlagen auf überdachten Parkflächen installiert. Insgesamt plant das Unternehmen mit Investitionen von rund neun Millionen Euro für die Anschaffung des E-Katamarans und mit rund fünf Millionen Euro für die Ladeinfrastruktur.

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