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U2 und U4 an Horner Rennbahn werden für ein Jahr durch Busse ersetzt

Wer in der Nähe der U-Bahn Haltestelle Horner Rennbahn wohnt, muss sich für die nächsten Monate umstellen. Denn die Haltestelle bleibt zunächst zu. Vom Fleck kommt man aber natürlich trotzdem.

Die Hamburger U-Bahnen der Linien 2 und 4 fahren von Mittwoch an die Haltstelle Horner Rennbahn aufgrund von Bauarbeiten für etwa ein Jahr nicht mehr an. Für die Zeit der Sperrung sind mehrere Ersatzbus-Linien eingerichtet, wie die Hamburger Hochbahn am Dienstag mitteilte. So soll alle zwei Minuten ein Direktbus ohne Halt zwischen den Stationen Billstedt und Rauhes Haus fahren. Ein weiterer Ersatzbus fährt im Drei-Minuten-Takt alle Stationen der gesperrten U-Bahn Linien an.

Auch zwei neue Schnellbuslinien sind Teil des Mobilitätskonzeptes der Hochbahn. Die Linie X61 startet an der Washingtonallee, die X65 am Öjendorfer Friedhof. Mit den beiden Linien erreichen die Fahrgäste die U/S-Bahn-Haltestelle Wandsbeker Chaussee. Diese Ersatzbusse sollen für etwa ein Jahr fahren. Vor und hinter den Stationen Rauhes Haus und Legienstraße fahren die Bahnen jeweils bis zur Endhaltestelle im Pendelverkehr.

Um die Umstiege aus der U-Bahn in den Bus entspannter zu gestalten, wird zudem an der Haltestelle Rauhes Haus ein weiterer Zugang gebaut. Außerdem sollen Sonderschaltungen an sieben Ampeln Busse priorisieren und somit beschleunigen. Die Hochbahn empfiehlt weiter die Nutzung des Fahrrads. Die Veloroute 8 verläuft parallel zu den U-Bahn-Linien und ist eine Option für kürzere Strecken. Das Bikesharing-Angebot StadtRAD will dazu die bereits vorhandenen Stationen mit zusätzlichen Fahrrädern ausstatten.

Die Bauarbeiten an der Haltestelle Horner Rennbahn sind für das Kreuzungsbauwerk nötig, das die Verlängerung der U4 ermöglichen soll. Von Mittwoch an werden die bestehenden Tunnel abgebaut und die Tunnel der U-Bahn-Linien 2 und 4 übereinander gelegt. Durch die Verlängerung Richtung Horner Geest sei es 13 000 Menschen erstmals möglich, das Hamburger U-Bahn-Netz fußläufig zu erreichen, wie die Hamburger Hochbahn weiter mitteilte.

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