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Tourismus in Hessen zieht deutlich an – Zahlen vor Corona aber höher

Passagiere ratlos in Terminals, Frankfurt für Landungen gesperrt, Flugzeuge umgeleitet. Der größte deutsche Luftfahrtkonzern kämpft mit aktuen Problemen.

Der Tourismus in Hessen hat 2022 angezogen und das Niveau der ersten Corona-Jahre deutlich übertroffen. Allerdings sei er noch nicht auf dem Stand von vor der Pandemie, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Im vergangenen Jahr seien 88 Prozent mehr Gäste und 59 Prozent mehr Übernachtungen von den Herbergen gemeldet worden als noch 2021. Allerdings seien das immer noch 20 Prozent weniger Gäste und 16 Prozent weniger Übernachtungen als 2019.

Auch 2022 hat den Statistikern zufolge noch immer unter dem Einfluss der Pandemie gestanden. Allerdings seien zahlreiche Reisebeschränkung aufgehoben oder gelockert worden.

Die durchschnittliche Auslastung der Betten sei im Vorjahresvergleich von 25 auf 34 Prozent gestiegen. Eine andere Entwicklung weise darauf hin, dass auch wieder mehr Kurzaufenthalte gebucht würden, teilte das Landesamt mit. So habe die durchschnittliche Verweildauer von 2,8 auf 2,3 Tage abgenommen.

Im vergangenen Jahr kamen 12,7 Millionen Gäste ins Bundesland, ein Anstieg um 5,9 Millionen. Bei den Übernachtungen sei die Zahl von knapp elf Millionen auf fast 30 Millionen gestiegen. Beide Werte hätten in allen kreisfreien Städten und Landkreisen zugenommen, wobei 80 Prozent der Gäste aus Deutschland und 20 Prozent aus dem Ausland kamen.

Der Trend setzte sich dem Landesamt zufolge nach vorläufigen Ergebnissen auch im Januar 2023 fort. So stieg die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 113 und die Übernachtungen um 67 Prozent.

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