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Terror in Barcelona

Die Herkunft der 13 Toten des Terroranschlags von Barcelona ist weiterhin nicht völlig geklärt. Fünf der Opfer seien noch nicht identifiziert, sagte ein Vertreter der katalanischen Regionalregierung am Freitag bei der Ankunft von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) in Barcelona. Damit sei auch noch nicht auszuschließen, dass Deutsche unter den Toten seien, fügte er hinzu. «Es ist möglich», aber bisher habe man noch keine Erkenntnisse darüber.

Barcelona (dpa) – Bei dem Terroranschlag auf der Flaniermeile Las Ramblas im Herzen von Barcelona war der Fahrer eines Lieferwagens mit hohem Tempo am Donnerstagnachmittag in mehrere Menschengruppen gerast. Dabei gab es auch mehr als 100 Verletzte, darunter 13 vorwiegend junge Leute aus Deutschland, wie das Auswärtige Amt am Freitag bestätigte. Ein Deutscher sei mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ein weiterer schwebe aber noch in Lebensgefahr. Zwei andere hätten mit Knochenbrüchen schwere Verletzungen erlitten verletzt, seien aber außer Lebensgefahr, so das AA weiter.

Trauernde umarmen sich am 18.08.2017 auf der Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona (Spanien), auf dem Tags zuvor ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gefahren war. Bei dem Terroranschlag auf der Promenade wurden am Donnerstag mehrere Menschen getötet und viele verletzt.

Unter den verletzten Deutschen befinden sich dem Ministerium zufolge eine deutsch-griechische Familie sowie mehrere Einzelpersonen und Mitglieder zweier Jugendgruppen. Die in Lebensgefahr schwebende Frau sei eine ältere Dame, die beiden Schwerverletzten mit Brüchen jüngere Frauen, teilte das AA weiter mit.

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