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Tausende Hotelbeschäftigte streiken in Südkalifornien

Seit Jahren gilt Mecklenburg-Vorpommern als beliebtes innerdeutsches Reiseziel. Für die Wirtschaft im Land ist die Tourismusbranche ein wichtiger Faktor. Nun gibt es erstmals seit der Corona-Pandemie neue Zahlen dazu.

In Südkalifornien haben am Sonntag tausende Hotelbeschäftigte ihre Arbeit niedergelegt. Seit April laufende Verhandlungen zwischen einer Gewerkschaft und Dutzenden Hotels über bessere Löhne, Gesundheitsleistungen und Altersversorgung brachten bisher kein Ergebnis. Betroffen sind Beschäftigte in mehr als 60 Hotels und der Gastronomie, darunter Köche, Reinigungskräfte und Hotelpagen.

Vor vielen Gebäuden, darunter Luxushotels in Los Angeles und Santa Monica, stellten sich Protestierende in roten T-Shirts auf. Sie schwenkten Schilder mit den Aufschriften «On Strike» und «En Huelga», also «Im Streik» auf Englisch und Spanisch.

Die Gewerkschaft Unite Here Local 11 vertritt in Südkalifornien rund 15 000 Beschäftigte. Viele von ihnen beklagen, dass sie wegen steigender Lebenshaltungskosten Zweitjobs annehmen müssten und sich Mietwohnungen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes nicht leisten könnten.

Ein großes Hotel in Los Angeles mit über 600 Arbeitern hatte am Donnerstag mit seinen Beschäftigten eine vorläufige Einigung erzielt und damit einen Streik verhindern können.

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