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Tausende Besucher feiern «Rhein in Flammen»

Rettungsschwimmer sorgen an der Ostsee dafür, dass Menschen sicher baden können. Nördlich von Rostock waren sie nun aber im Fehleinsatz. Wegen besonders leichtsinniger Schwimmer, wie ein Retter beklagt.

Tausende Besucher haben am Samstag das traditionsreiche Spektakel «Rhein in Flammen» in Bingen und Rüdesheim verfolgt. Es sei alles friedlich und ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, sagte ein Sprecher der Polizei in Bingen am Sonntag. 28 ausverkaufte Schiffe fuhren erst mit unterschiedlichen Startzeiten flussabwärts ins Welterbe Oberes Mittelrheintal. Bei ihrer Rückkehr formierten sie ab Trechtingshausen einen Konvoi. Von sieben Orten aus wurden Feuerwerke in den Himmel geschossen – das letzte besonders prächtige von einer Fähre auf dem Rhein. Mehrere Burgen an den Ufern waren festlich illuminiert.

«Es lief alles reibungslos, die Feuerwerke starteten um 22.20 Uhr und gingen bis kurz vor Mitternacht», sagte eine Sprecherin der Rüdesheim Tourist AG. An Bord der Schiffe im Konvoi seien knapp 7000 Menschen gewesen. Neben 25 Ausflugsschiffen fuhren auch drei Fluss-Kreuzfahrtschiffe mit. Auch an den Rheinufern versammelten sich viele Menschen. «Es waren sicher mehrere Tausend, die die Feuerwerke von Land aus mitverfolgt haben», erklärte die Sprecherin.

Für das 1977 erstmals organisierte Spektakel waren die Schiffskarten in diesem Jahr bereits seit langem ausverkauft gewesen, wie die Rüdesheim Tourist AG berichtete. Es gebe auch schon eine Liste mit Interessenten für das nächste Jahr. Das sei dann der 6. Juli 2024.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Organisatoren erklärt, dass die Trockenheit des Frühsommers durch ein Sicherheitskonzept kein Problem für das Feuerwerk sei. Auch die in diesem Jahr früh gesunkenen Pegelstände des Rheins seien noch unproblematisch für den Schiffskonvoi. Rüdesheim liegt am hessischen und Bingen gegenüber am rheinland-pfälzischen Rheinufer.

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