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Taucherin stirbt nach Komplikation im Kreidesee

Eine Gruppe taucht im bis zu 60 Meter tiefen Kreidesee in Hemmoor: Bei einer Frau kommt es zu Komplikationen unter Wasser, sie kann nicht mehr wiederbelebt werden. Der Grund für ihren Tod ist noch unklar.

Eine Taucherin ist bei einem Lehrgang im Kreidesee in Hemmoor im Landkreis Cuxhaven gestorben. In einer Tiefe von rund 35 Metern sei es plötzlich zu Komplikationen bei der 30-Jährigen gekommen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Einer der beiden anwesenden Tauchlehrer sei mit ihr daraufhin auf eine Tiefe von zehn Metern aufgestiegen. Als es der Frau daraufhin immer noch nicht besser ging, leitete er einen Notaufstieg an die Wasseroberfläche ein. 

Am Ufer versuchten Zeugen zusammen mit den gerufenen Rettungskräften, die Frau aus Hessen wiederzubeleben. Doch sie starb am Samstag noch vor Ort. Was die Komplikationen unter Wasser ausgelöst hat, sei derzeit noch unklar, teilte die Polizei mit. Die Frau war Teil einer fünfköpfigen Tauchergruppe, von denen zwei Tauchlehrer waren.

Im bis zu 60 Meter tiefen Kreidesee sind schon mehrfach Taucher verunglückt. Im vergangenen Jahr etwa kam ein 50-jähriger Mann ums Leben, als er mit seiner Frau einen Tauchgang unternahm und es ebenfalls zu Problemen kam. Die ehemalige Kreidegrube ist wegen der klaren Sichtverhältnisse beliebt. Unter Wasser kann man noch Reste eines alten Tagebaus, wie Gebäude, Straßen oder Laternen entdecken. Bis in die 1970er Jahre wurde dort Kreide für die Zementherstellung abgebaut.

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