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Suche im See nach zwei vermissten Männern geht weiter

Nach einer Party am Herrentag sind zwei Männer verschwunden. Die Suche im Großen Wentowsee geht weiter. Das Gewässer mit geringer Sichtweite macht es Tauchern nicht einfach.

Die Polizei hat am Montag die Suche nach zwei jungen Männern am Großen Wentowsee im Kreis Oberhavel nach ihrem Verschwinden vor mehreren Tagen fortgesetzt. Die beiden 22-Jährigen hatten am Himmelfahrtstag gemeinsam mit Freunden in Zabelsdorf, einem Ortsteil von Zehdenick, gefeiert. «Die Vermutung ist, dass die beiden in der Nacht auf Freitag noch in den See gegangen sind», sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord.

Am Montagnachmittag sollten auch ein Hubschrauber sowie zwei Boote der Wasserschutzpolizei zum Einsatz kommen. Die Bereitschaftspolizei werde das Ufer absuchen, so die Polizei.

Auch ein Spezialhund soll zum Einsatz kommen, um Spuren im See zu finden, wie die Polizei ankündigte. Der Einsatz des Hundes sei für Dienstag geplant. Da das Gewässer sehr schlammig sei und geringe Sichtweiten aufweise, sei der Einsatz von Tauchern schwierig, sagte die Polizei-Sprecherin.

Am Wochenende war die Region am See in Brandenburg bereits mit einem Großaufgebot an Technik, Drohnen, Spürhunden, Hubschrauber und Tauchern abgesucht worden. Auch Familie und Freunde, die in engem Kontakt mit der Polizei stünden, starteten Suchaktionen nach dem 22-Jährigen aus der Region und seinem ebenfalls 22 Jahre alten Begleiter. In sozialen Medien wurden Zeugen gebeten, sich zu melden. An ihren Wohnorten waren die vermissten Männer bisher nicht aufgetaucht.

Der Große Wentowsee – ein bekanntes Badegewässer im Kreis Oberhavel – hat eine Fläche von 279 Hektar und gehört zur Oberen-Havel-Wasserstraße. Dort herrschen regelmäßigen Untersuchungen zufolge eingeschränkte Sichttiefen, die Rettungseinsätze im Notfall schweren.

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