DeutschlandMünchenTipps

Studiosus: Mehr Reisen, Mittelmeer beliebt, Fernreisen im Kommen

Mit dem Wegfall vieler pandemiebedingter Beschränkungen kehrt 2022 die Reiselust zurück - das bemerkt auch der Studienreise-Anbieter Studiosus, der weiterhin auf Transparenz beim CO2-Fußabdruck setzt.

Urlaubsländer rund ums Mittelmeer, Skandinavien, Großbritannien und Island sind bei Studiosus im laufenden Reisejahr besonders beliebt. Die Osteuropa-Nachfrage ging durch den Ukraine-Krieg zurück. Reisen nach Russland bietet der Reiseveranstalter in diesem und auch im kommenden Jahr nicht an.

Nach der Corona-bedingten Zwangspause sind 2022 einige Destinationen wieder im Kommen, darunter Jordanien, Israel und Ägypten. So habe man Mitte März nach rund zwei Jahren etwa wieder eine Reise ins Heilige Land durchführen können. Für 2023 sieht das Unternehmen Fernreiseziele mehr im Kommen. Japan, Vietnam und Südafrika seien beispielsweise stark nachgefragt.

Im Vergleich zum von der Pandemie geprägten Reisejahr 2021 konnte Studiosus, zu dessen Unternehmensgruppe auch der Reiseveranstalter Marco Polo gehört, seinen Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2022 steigern – von gut 27 Millionen auf knapp 137 Millionen Euro. Die Teilnehmerzahl bei den Reisen sei von rund 12 000 auf gut 51 000 Personen gestiegen.

Angabe von CO2-Fußabdruck bei jeder Reise

Studiosus will beim CO2-Fußabdruck weiterhin auf Transparenz setzen. Seit Mai 2022 finden sich im Katalog Angaben für die Treibhausgas-Emissionen einer Reise. Auch in den neun neuen Katalogen für 2023, in denen sich rund 800 Routen in rund 120 Ländern finden, soll für jede angebotene Reise der Fußabdruck in CO2-Equivalenten (CO2e) angegeben werden. Das ist die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase, die ein einzelner Reisender durch die Reise verursacht.

In vielen europäischen Zielgebieten werde alternativ zur Flug- auch die Bus- oder Bahnanreise (samt entsprechendem CO2e-Fußabdruck zum Vergleich), so Studiosus.

Die auf den Reisen entstehenden Treibhausgas-Emissionen gleicht der Veranstalter nach eigenen Angaben durch den Bau von Biogasanlagen in Nepal aus. Das Klimaschutzprojekt sei nach dem sogenannten Gold Standard zertifiziert. Der ist laut Umweltbundesamt «eine wichtige Orientierung für die Qualität» derartiger Projekte in Entwicklungsländern.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"