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Staugefahr noch nicht vorbei: Welche Autobahnen voll bleiben

Auch am zweiten Oktoberwochenende gibt es noch nicht für alle Autobahnen Entwarnung. Baustellen und Reiseverkehr bremsen mancherorts das Fortkommen empfindlich aus.

Wer am kommenden Wochenende (14. bis 16. Oktober) auf die Autobahn will, muss laut Auto Club Europa (ACE) und ADAC auf manchen Strecken mit Verzögerungen und Staus rechnen.

Viele Urlaubende werden den Beginn der Herbstferien in fünf Bundesländern nutzen, um in den Süden oder an die Küsten von Nord- und Ostsee zu fahren. Auch die Mittelgebirge sind ein beliebtes Reiseziel. Mancherorts dagegen enden die Schulferien bereits, was auch die Heimreiserouten füllt.

Typischer Pendlerverkehr bremst die Fahrzeuge schon am Freitag aus – vor allem in der Zeit zwischen 13 und 19 Uhr. In Richtung der Alpen oder zu den Küsten von Nord- und Ostsee dürften sich am Samstag viele aufmachen. Wer aus dem Urlaub zurückkehrt, füllt entsprechend die entgegengesetzte Richtung.

Besonders bei schönem Ausflugswetter wird es am Sonntag auch auf den Nebenstrecken voll. Ansonsten ist dann auf den Autobahnen verstärkt mit Heimreiseverkehr zu rechnen.

Die Staugefahr erhöht sich an allen Tagen vor allem im Bereich der 992 Baustellen, die der ADAC gezählt hat. Autobahnsperrungen auf manchen Strecken sorgen zusätzlich für Zeitverlust. Auch mit witterungsbedingten Störungen wie Nebel oder sogar ersten winterlichen Straßen ist je nach Region bereits zu rechnen.

Die Verkehrsclubs halten am Wochenende Staus und Verzögerungen in den Großräumen Hamburg, Rhein-Ruhr, München und auf den Strecken von und zu den Küsten von Nord – und Ostsee sowie auf folgenden Routen (oft in beiden Richtungen) für möglich:

A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Lübeck
A1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt/Main – Würzburg – Nürnberg
A 4 Erfurt – Dresden – Görlitz
A 5 Frankfurt/Main – Karlsruhe – Basel
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hamburg – Flensburg
A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Nürnberg – München
A 23 Hamburg – Heide
A 31 Emden – Meppen – Oberhausen
A 40 Essen – Duisburg – Venlo
A 45 Dortmund – Gießen
A 61 Koblenz – Ludwigshafen – Mönchengladbach
A 81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
A 93 Rosenheim – Kiefersfelden
A 95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Der Transitverkehr macht sich auch auf den Autobahnen in Österreich und in der Schweiz bemerkbar. So kann es auf der Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Inntal-, Arlberg-, Rheintal- und Gotthard-Route zeitweise voll werden. Ausflügler dürften sich zudem in die Urlaubsregionen aufmachen und wie in Deutschland auch die Nebenstrecken füllen.

Wartezeiten sind laut ACE an den Gotthardtunnel-Einfahrten möglich. Als Alternative kann sich ab einer Wartezeit von mehr als einer Stunde die San-Bernardino-Route anbieten.

In den Alpenregionen ist vor allem in den mittleren und höheren Lagen bereits mit Wintereinbrüchen zu rechnen. Die Autos sollten entsprechend vorbereitet sein, etwa mit wintertauglicher Bereifung. Über die Lage auf den Alpenstraßen informiert der ACE online.

An den Grenzen der Nachbarländer kann man sich laut ADAC auf kurze Wartezeiten einstellen. Wie lange man etwa an der Grenze von Österreich nach Deutschland an den Übergängen Walserberg (Salzburg – Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd – Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis – Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag.

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