Ratgeber

So klappt die Fischfütterung mit einen Automaten

Berlin/Warendorf (dpa/tmn) – Es klingt ganz einfach: Man befüllt sie mit Fischfutter, etwa Flocken oder Granulat. Anschließend geben sie das Futter in geregelten Abständen ins Aquarienbecken ab: Futterautomaten, die am Aquarium angebracht werden.

Doch auch wenn ein Futterautomat im Einsatz ist, sollte das Aquarium nicht länger als zwei bis drei Tage unbeaufsichtigt bleiben. Das rät der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Sinnvoll also: ein Aquariensitter, der jeden zweiten Tag kurz nach dem Rechten schaut und kontrolliert, ob die Technik einwandfrei funktioniert.

Außerdem wichtig: Den Automaten bereits zwei bis drei Tage vor dem Urlaub einstellen und prüfen, ob er zur eingestellten Zeit wirklich angeht, die Futterklappe richtig runtergeht und der Automat durchläuft.

Auf die richtige Futtermenge achten

Damit die Fische genug Futter bekommen, sollten im Vorfeld zudem die ausgegebenen Futtermengen kontrolliert werden. Besonders bei einer Fütterung mit Flocken, die in der Größe uneinheitlich sind, ist nicht garantiert, dass immer die gleiche Menge aus dem Automaten herausfällt. Das erklärt Fachbuchautorin Maike Wilstermann-Hildebrand vom Verein Zierfischfreunde Warendorf. In dem Fall müssten die Portionsgrößen angepasst werden.

Ob ein Futterautomat fürs eigene Aquarium überhaupt in Frage kommt, hängt auch von der Art der Fische ab, die darin leben. Einige Fische fressen beispielsweise nur Lebendfutter, das über einen Automaten nicht dosiert werden kann. Das gleiche gilt für Frostfutter.

Und auch bei der Modellwahl, sollte man die Futtervorlieben der eigenen Fische im Blick behalten – und wofür man den Automaten vor allem nutzen will. Hat man im Aquarium unterschiedliche Fischarten, kommen laut Maike Wilstermann-Hildebrand etwa Modelle mit mehreren kleinen Futterkammern in Frage. Sie ermöglichen das Mischen von Granulaten, Flocken und Futtertabletten.

Soll der Automat vor allem im Einsatz sein, wenn man im Urlaub ist, machen Modelle mit einer Förderschnecke im Inneren Sinn, die das Futter herausschiebt. Das habe den Vorteil, dass die Öffnung geschlossen ist und das Futter im Vorratsbehälter nicht feucht werden kann, so Wilstermann-Hildebrand.

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