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Südwest-Tourismus hinkt Übernachtungszahlen vor Corona hinterher

Der Tourismus im Südwesten hat sich 2022 kräftig von den Corona-Jahren erholt, hinkt dem Vorkrisenniveau aber noch hinterher. Die Branche verzeichnete im vergangenen Jahr 52,3 Millionen Übernachtungen und liegt damit auf dem Niveau von 2016, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im Vergleich zu 2019 seien 13 Prozent weniger Ankünfte und fast 9 Prozent weniger Übernachtungen gezählt worden.

Vor allem die Auslandstouristen sind den Zahlen zufolge noch nicht zurückgekommen: Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Gästen lag im vergangenen Jahr noch 19 Prozent unter dem Wert von 2019. Wichtigstes Herkunftsland ist die Schweiz. Bei Gästen aus Deutschland, die den Großteil der Übernachtungen ausmachen, betrug das Minus noch rund sechs Prozent.

Unter den Reisegebieten konnten lediglich die Regionen Württembergisches Allgäu-Oberschwaben, Bodensee-Oberschwaben und Bodensee an die Übernachtungszahlen von 2019 anknüpfen. Am größten war der Rückstand mit 18 Prozent noch in der Region Stuttgart.

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