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Schweizer Polizei warnt wegen Hitze vor erhöhter Gefahr in Bergen

Manche Dinge wollen sich einfach nicht einprägen - da hilft: aufschreiben. Für Geheimzahlen und Passwörter ist das aber nicht zu raten. Es sei denn, sie sind hinreichend verschlüsselt.

Die derzeitige Hitzewelle in der Schweiz mit teils mehr als 35 Grad hat die Polizei im Kanton Wallis zu einer Warnung veranlasst: «Die anhaltende Hitze sowie die Nullgradgrenze, die sich zurzeit auf über 5 000 Metern (über Meer) befindet, verstärken die Erosion der Alpen», teilte sie am Mittwoch mit. «Stein- und Eisschlag sind häufiger und die Bedingungen für Schneetouren sind oft schwieriger, da der Nachtfrost nicht mehr ausreichend ist.» Mehrere Alpinisten sind im August schon ums Leben gekommen.

Polizei und Bergführerverband riefen Bergsteigerinnen und Bergsteiger auf, sich gründlich zu informieren. «Achten Sie insbesondere auf Gebiete, die von Steinschlägen oder Gletscherabbrüchen bedroht sind, sowie auf brüchige Schneebrücken auf Gletschern», teilte sie mit. Sie rieten auch, Handys vor der Tour voll aufzuladen und extra Akkus mitzunehmen.

Meteorologen erwarten erst Freitag oder Samstag eine Abkühlung. Eine Phase mit anhaltend über 30 Grad im Flachland praktisch in der gesamten Schweiz ist zu dieser Jahreszeit sehr ungewöhnlich. An zahlreichen Standorten war es in der zweiten Augusthälfte noch nie so heiß wie derzeit, darunter Zürich, Genf und Sitten. Nach Angaben des Bundesamtes für Meteorologie ist heiße Luft subtropischen Ursprungs der Auslöser.

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