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Schwarzwaldbahn rechnet im Jubiläumsjahr mit guter Saison

Die Schwarzwaldbahn wird 150 Jahre alt. Die Gebirgsstrecke zieht immer noch viele Touristen an. Auch der ICE ist in Richtung Bodensee unterwegs. Anwohner haben ein besonderes Anliegen.

Die Deutsche Bahn (DB) rechnet auf der Schwarzwaldbahn zwischen Karlsruhe und Konstanz im Jubiläumsjahr mit einer guten Auslastung. «Nach der Corona-Pandemie wollen wir in diesem Jahr wieder die Zahl von rund 11,4 Millionen Fahrgästen erreichen, die wir 2019 hatten», sagte der verantwortliche DB-Regio-Manager Dirk Andres der Deutschen Presse-Agentur. «Das werden wir schaffen.»

Die bei Touristen beliebte Schienenverbindung, die von der Rheinebene aus bis an den Bodensee führt, feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag. Die Strecke wurde laut DB Regio am 10. November 1873 offiziell für den Verkehr freigegeben.

Wie Andres weiter sagte, sei die Strecke ganz und gar untypisch. «Wir haben zwar viele Pendler, die montags bis freitags unterwegs sind. Am Wochenende fahren jedoch besonders viele Menschen.»

Anlässlich des runden Jubiläums sind auf der Gebirgsstrecke seit Mai erstmals auch ICE-Züge unterwegs, allerdings nur an bestimmten Tagen. Ohne Umsteigen von der Elbe bis zum Bodensee – so lautet das Motto.

Nach Beschwerden von Anwohnern im Schwarzwald über laute Fahrgeräusche von Zügen reagierte die DB und versicherte, die Radsätze der Doppelstockzüge schrittweise zu erneuern. Eine verlässliche Prognose für Besserung gibt es aber bisher nicht, wie eine Sprecherin mitteilte. «Wir sind zuversichtlich, das bis zum Herbst in den Griff zu bekommen», sagte der Bürgermeister der Gemeinde Gutach im Ortenaukreis, Siegfried Eckert (CDU).

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