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Schneekanonen retten Skigebieten im Sauerland Winter-Bilanz

Gut drei Jahre nach Beginn der Pandemie fallen weitere Corona-Regeln. Auch im Kulturbereich wirken sich die Lockerungen aus.

Der Einsatz von Schneekanonen hat den größeren Skigebieten im Sauerland in diesem Winter die Saison gerettet. Obwohl vergleichsweise wenig Schnee fiel, seien die Lifte an den beschneiten Pisten im Schnitt an 60 bis 70 Tagen in Betrieb gewesen, teilte die Wintersport-Arena Sauerland am Freitag mit. 600 000 Touristen wurden gezählt – etwas weniger als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Ganz vorbei ist die Saison noch nicht: Mindestens drei Skilifte in Winterberg sollen noch bis zum Ende der Osterferien weiterlaufen.

Für kleinere Lifte ohne Schneekanonen war die Saison hingegen eher schlecht. Nur an 27 Tagen lagen nach diesen Angaben mindestens 20 Zentimeter Naturschnee – das Minimum, um ohne Kanonen Pisten und Loipen präparieren zu können. Betreiber reiner Naturschnee-Pisten konnten deshalb nur an 5 bis 20 Tagen überhaupt öffnen. Zum Liftverbund Wintersport-Arena gehören 34 Skigebiete mit 126 Liften. Er wurde vor 20 Jahren als Reaktion auf schneearme Winter in den 1990er Jahren gegründet. Seitdem seien rund 125 Millionen Euro investiert worden, auch in die Erzeugung von künstlichem Schnee.

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