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Schleswig-Holstein verliert bei Campingübernachtungen einen Rang

Schleswig-Holstein ist im Bundesvergleich bei der Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen auf den dritten Platz abgerutscht. Der Norden legte im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf knapp 5,48 Millionen Übernachtungen zu, wie eine am Montag veröffentlichte Auswertung des Portals camping.info ergab. Niedersachsen überholte Schleswig-Holstein jedoch mit einem Zuwachs um 18,7 Prozent auf gut 5,7 Millionen Übernachtungen. Auf dem ersten Rang baute Bayern seinen Vorsprung mit mehr als 7,67 Millionen Übernachtungen (plus 25,2 Prozent) weiter aus.

Auf deutschen Campingplätzen übernachteten 2022 so viele Menschen wie nie zuvor. Es waren rund 40 Millionen Übernachtungen und damit etwa 22 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Für diesen Boom gebe es zwei Gründe, sagte eine Sprecherin des Portals. «Einerseits ist es der aktuelle Trend zum naturnahen Urlaub», andererseits seien die Zahlen wegen der Corona-Pandemie gestiegen: Viele Menschen kauften damals ein Wohnmobil und nutzten es jetzt weiter.

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