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Schiffsbegrüßungsanlage bei Hamburg grüßt weniger Schiffe als einst

Wenn ein großes Schiff am «Schulauer Fährhaus» bei Hamburg die Elbe passiert, ertönt fast immer die Nationalhymne des Landes, unter dessen Flagge das Schiff fährt. Seit sieben Jahrzehnten ist das so. Geändert hat sich dennoch etwas.

Die historische Schiffsbegrüßungsanlage «Willkomm Höft» in Wedel bei Hamburg hat in den vergangenen Jahren weniger auf der Elbe einfahrende Schiffe begrüßt als noch vor 20 Jahren. Konkrete Zahlen dazu liegen nicht vor – aber generell sei die Zahl der Schiffe leicht rückläufig, sagte Schiffsbegrüßungskapitän Uwe Mohr der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Das liege auch daran, dass die Schiffe inzwischen deutlich größer geworden seien und dadurch für die gleiche Frachtmenge weniger Schiffe nötig seien. Mohr ist einer von sechs Ehrenamtlichen, die jeden Tag ab mittags die am Restaurant «Schulauer Fährhaus» vorbeifahrenden Schiffe mit der passenden Nationalhymne begrüßen.

Die seit 71 Jahren existierende Schiffsbegrüßungsanlage ist Teil des Restaurants. Sie ist weltweit in ihrer Größenordnung und Dauer einzigartig und als einzige in den Seekarten eingezeichnet. Eine ähnliche Anlage gibt es noch am Nord-Ostsee-Kanal.

Der Stadt Hamburg zufolge erreichen jährlich rund 8700 Seeschiffe den Hamburger Hafen, das macht rein rechnerisch 23 bis 24 Container-, Fracht- und Kreuzfahrtschiffe pro Tag.

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