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Saudi könnte S-400 haben

Saudi-Arabien und Russland haben beim Moskau-Besuch des saudischen Königs Salman bin Abdelasis al-Saud einem Bericht zufolge über einen Waffendeal in Milliardenhöhe verhandelt. «Das saudische Militär könnte mindestens vier Divisionen von (S-400-Raketen) «Triumf» kaufen», schrieb die Zeitung «Kommersant» (Freitag) unter Berufung auf Diplomatenkreise. Demnach kosten die Luftabwehrsysteme (Nato-Code: SA-21 Growler) etwa zwei Milliarden US-Dollar.

Moskau (dpa) – Kremlsprecher Dmitri Peskow wollte die Angaben weder bestätigen noch dementieren. Präsident Wladimir Putin und König Salman hätten bei ihrem Treffen am Donnerstag über die militärische Zusammenarbeit gesprochen. «Mehr Details als das, was bereits gesagt wurde, kann ich nicht geben», sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge. An dem Thema werde weiter gearbeitet.

Lastwagen der russischen Streitkräfte mit dem Flugabwehrsystem S-400 fahren am 09.05.2016 über den Roten Platz in moskau, Russland. Die Türkei verhandelt mit Russland über den Kauf des Waffensystems.

Saudi-Arabien wäre das dritte Land, das sich bei Russland mit S-400-Raketen ausrüstet. Nach China hatte sich kürzlich das Nato-Mitglied Türkei zum Kauf der Waffensysteme entschlossen. Dies hatte in der westlichen Militärallianz Kritik ausgelöst. Das Interesse Saudi-Arabiens an den Raketen ist bemerkenswert, weil das Land bislang vor allem mit den USA eng zusammengearbeitet hat.

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