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Rund 1,5 Millionen Menschen besuchen Volksfest Hamburger Frühlingsdom

Kettenkarussell, Geisterbahn und Autoscooter - eines der größten Volksfeste im Norden geht nach 30 Tagen zu Ende. Die Schausteller und die Wirtschaftsbehörde sind mit den Zahlen zufrieden. Und in drei Monaten geht der Spaß auch schon wieder von vorne los.

Der Hamburger Frühlingsdom hat in den vergangenen vier Wochen mit seinen rund 250 Fahrgeschäften und Buden rund 1,5 Millionen Menschen angelockt. Das seien etwa 300 000 mehr als in der Vorjahresausgabe gewesen, teilte die Wirtschaftsbehörde am Sonntag in Hamburg mit. Auch die Schausteller zogen am Sonntag eine positive Bilanz: «Die anhaltend hohen Besucherzahlen bescheinigen das ungebrochene Interesse am Hamburger Dom», sagte Robert Kirchhecker, Präsident des Schaustellerverband Hamburg von 1884, laut Mitteilung dazu.

Der Hamburger Dom lockt nicht nur Gäste aus Hamburg und der Metropolregion, sondern auch zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland in die Stadt. «Mit 1,5 Millionen Gästen beim diesjährigen Frühlingsdom zählt der Hamburger Dom zu den größten Veranstaltungen im Norden und unterstreicht damit seine Bedeutung als wichtiger Wirtschaftsfaktor für Hamburg», ergänzte Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD).

Für Gesprächsstoff hatte der Frühlingsdom zuletzt gesorgt, weil gleich zwei Mal mehrere Menschen aus Fahrgeschäften gerettet werden mussten. In einem Fall hatte ein Getriebeschaden den Sicherheitshalt ausgelöst, und die Höhenretter der Feuerwehr mussten sechs Jugendliche aus den Gondeln des Überkopffahrgeschäftes «Jekyll und Hyde» befreien. Im zweiten Fall hatte ein eingeklemmtes Stromkabel das Kettenkarussell «Sky Dance» gestoppt, und 20 Leute mussten in 20 Metern Höhe etwa 20 Minuten ausharren, bevor sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Auf dem Heiligengeistfeld ist nun mit dem Dom für fast drei Monate Pause angesagt. Die Fahrgeschäfte werden das nächste Mal im Juli aufgebaut. Dann startet der Sommerdom am 21. Juli – er geht bis zum 20. August.

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