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Ruhe am Krater: Ende von Vulkanausbruch auf Island könnte bevorstehen

Wie kann die Oder nach dem großen Fischsterben besser geschützt werden? Umweltschützer fordern einen Stopp des Ausbaus und hoffen auf klärende Gespräche zwischen Deutschland und Polen. In Westpommern gilt indes weiter ein Bade-und Angelverbot.

Auf Island könnte nach Einschätzung von Experten das Ende des Vulkanausbruchs auf der Reykjanes-Halbinsel bevorstehen. Seit Sonntagmorgen sei keine seismische Aktivität mehr gemessen worden und keine Lava mehr geflossen, zitierte der Rundfunksender RÚV am Freitag einen neuen Bericht des isländischen Zivilschutzes. Es sei allerdings noch zu früh, um die Eruption endgültig für beendet zu erklären: Die Behörden könnten nicht ausschließen, dass der Ausbruch wieder an Fahrt aufnehme.

Der Vulkanausbruch hatte am 3. August in einem Tal nahe dem Berg Fagradalsfjall, rund 30 Kilometer südwestlich der isländischen Hauptstadt Reykjavik, begonnen und sich zur Touristenattraktion entwickelt. Täglich waren mehrere Tausend Menschen zum Ausbruchsort, einer Hunderte Meter langen Erdspalte, gewandert. Manche Touristen hatten sich zum Ärger der isländischen Behörden in Flipflops und ohne Wasser auf den Weg gemacht. Durch einen Wanderweg sei der Eruptionsort nun leichter erreichbar, hieß es am Freitag. Wegen der geringen Aktivität seien aber auch wesentlich weniger Wanderer unterwegs.

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