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Nur noch elf Sterne-Restaurants in Schleswig-Holstein

Krise? Keine Leute? Die Spitzengastronomie hat mit einigen Problemen zu kämpfen. Doch das lassen Küchenchefs ihre Gäste nicht spüren. Dafür gibt es so viele Michelin-Sterne wie nie. Auch für den Mut.

Die Zahl der Sterne-Restaurants in Schleswig-Holstein ist von 13 auf 11 gesunken. Das geht aus der am Dienstag in Karlsruhe vorgestellten Deutschland-Ausgabe des Restaurantführers «Guide Michelin» hervor. Darin konnten die «Meierei Dirk Luther» in Glücksburg bei Flensburg, der «Söl‘ring Hof» in Rantum auf Sylt und das «Courtier» in Wangels im Kreis Ostholstein ihre jeweils zwei Sterne behaupten.

Mit einem Stern können sich weiterhin diese Restaurants schmücken: «Das Grace» in Flensburg, das «Wullenwever» in Lübeck, das «Alt Wyk» in Wyk auf Föhr, die Sylter Häuser «Kai3» in Hörnum und «Bodendorf‘s» in Tinnum, das «Restaurant 1797» in Panker (Kreis Plön), das «DiVa» in Scharbeutz und die «Orangerie» in Timmendorfer Strand. Das «Ahlmanns» in Kiel verlor seinen Stern, nachdem Sternekoch Mathias Apelt das Restaurant für ein eigenes Lokal verlassen hat. Und der frühere Stern-Träger «Balthazar» in Timmendorfer Strand ist mittlerweile geschlossen.

Insgesamt führt der «Guide Michelin 2023» in Deutschland 334 mit Sternen bedachte Gourmet-Restaurants auf – so viele wie noch nie zuvor. Es gibt jetzt 10 Restaurants mit drei Sternen, 50 mit zwei Sternen und 274 Restaurants mit einem Stern.

Hinter dem renommierten roten Restaurantführer steht der gleichnamige französische Reifenhersteller. Die ersten Michelin-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen.

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