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Nasran

Russland, Nasran
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"Nasran" (, inguschisch Nasara /Наьсара) ist die größte Stadt in der russischen Teilrepublik Inguschetien im Nordkaukasus. Nasran liegt etwa 1900 km südlich von Moskau und hat rund 134.400 Einwohner (Stand: 2008), neben Inguschen und Russen auch viele tschetschenische Flüchtlinge.

Geschichte
Mahnmal für Opfer politischer Repressionen in Nasran
Der Ort besteht spätestens seit dem 19. Jahrhundert. Ursprünglich war er ein kaukasustypisches Bergdorf (Aul); der Name geht zurück auf eine Volkslegende vom Erstsiedler namens Njassar.

Von 1944 bis 1957 war die Siedlung Teil der autonomen Sowjetrepublik Nordossetien und hieß in dieser Zeit "Kosta-Chetagurowo" zu Ehren des volkstümlichen ossetischen Dichters Kosta Chetagurow. 1967 erhielt Nasran, das mittlerweile wieder zur Tschetscheno-Inguschischen ASSR gehörte, den Stadtstatus.

Mit der Abtrennung Inguschetiens von Tschetschenien 1992 wurde Nasran zur Hauptstadt der Republik, seit Dezember 2002 ist allerdings die neugebaute Stadt Magas sechs Kilometer von Nasran offizieller Regierungssitz.

Wirtschaft und Verkehr
Es gibt in Nasran unter anderem eine Beton- und eine Legierungsfabrik, insgesamt spielt die Industrie in dieser Gegend im Vergleich zur Landwirtschaft aber eine eher untergeordnete Rolle.

Die Stadt liegt an der Fernstraße M29, die von der Region Krasnodar bis nach Dagestan führt, und hat auch einen Eisenbahnanschluss.

Söhne und Töchter der Stadt
*Islam Timursijew (* 1983), Boxer


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 14.05.2021 03:23 von den Wikipedia-Autoren.
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