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Nach starkem ersten Halbjahr: Kurze Sommerpause für Deutschlands Messeplätze

Krieg in der Ukraine, mehr Geflüchtete, Energiekosten, höhere Tarifabschlüsse - Vorpommern-Greifswald musste die Reißleine ziehen und eine Haushaltssperre verhängen. Der Landkreis hofft auf Hilfe aus Schwerin.

- Fast sieben Millionen Messe-Besucher von Januar bis Juni
- Kennzahlen nähern sich Vor-Corona-Niveau
- Jahrespublikation "AUMA-Trends 2023/2024" zeigt weitere Entwicklungen der Messewirtschaft

Deutschlands Messen starten mit hoher Dynamik in die zweite Jahreshälfte. Nach einem starken ersten Halbjahr deuten erste Prognosen des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA auf ein Gesamtjahr 2023 mit bis zu 180.000 ausstellenden Unternehmen und bis zu 13 Millionen Besucherinnen und Besuchern auf deutschen Messen hin. Damit nähern sich die Kennzahlen dem Niveau vor der Corona-Pandemie.

Nach einer kurzen Sommerpause markieren den Beginn des zweiten Messehalbjahres Ende August die internationale Spielemesse Gamescom in Köln, die Reise- und Freizeitmesse Caravan Salon in Düsseldorf und die Weltleitmesse für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte IFA Anfang September in Berlin. Weitere 125 Messen sind bis Jahresende geplant.

200 Branchenschauen fanden in den ersten sechs Monaten in Deutschland statt. Über 115.000 ausstellende Unternehmen zogen bislang das Interesse von 6,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern an. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 stieg die Zahl der Aussteller damit um ein Viertel an, die der Besucher um ein Drittel.

- Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Dachverbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA: "Derweil
  verstetigen sich Sommertermine für Messen nicht, die 2022 wegen des großen Nachholbedarfs noch zu
  sehen waren. Fast alle Messetermine kehren 2024 auf ihre lang angestammten Daten außerhalb der
  großen Ferien- und Urlaubszeiten zurück."

Weitere Trends und Perspektiven auf das Messegeschäft beleuchtet der AUMA in seiner heute veröffentlichten Jahrespublikation “AUMA-Trends 2023/2024”. Die Digitalbroschüre gibt einen Rundumblick in die Themen der deutschen Messewirtschaft nach der Corona-Pandemie. Interviews zeigen die Sicht der ausstellenden Wirtschaft, die Erwartungen von Besucherinnen und Besuchern, thematisieren neue Kompetenzen der Macherinnen und Dienstleister von Messen. Mit Zahlen und Fakten belegt der AUMA die Bedeutung der Branche.

Der AUMA ist der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V., der Dachverband der deutschen Messewirtschaft. International wie national vertritt er die Interessen aller großen und mittleren Messegesellschaften Deutschlands, internationaler Veranstalter in Deutschland sowie der Verbände, welche Aussteller, Service-Unternehmen und Besucherinnen und Besucher vertreten. Durch Messen in Deutschland werden bis zu 230.000 Jobs gesichert. Gleich 70 Messeplätze zwischen Nordsee und Bodensee machen das Messeland weltweit einmalig. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Internationale, nationale und regionale Messen in Deutschland ziehen in Spitzenzeiten über 235.000 ausstellende Unternehmen und 16 Millionen Besucherinnen und Besucher an. 60 Prozent der Aussteller und 35 Prozent der Fachbesucher aller Leitmessen kommen im Schnitt aus dem Ausland.

Bildmaterial: https://www.auma.de/de/medien/meldungen/presse-2023-05

Broschüre “AUMA-Trends 2023/2024”: https://www.auma.de/de/medien/meldungen/auma-trends-2023-2024

Pressekontakt:

Anne Böhl, Managerin Media, a.boehl@auma.de, +49 170 1173360
Weiteres Material: www.presseportal.de
OTS:               AUMA e.V. - Verband der deutschen Messewirtschaft

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