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Nach Klimaprotesten: Flugverkehr in Hamburg läuft wieder

Fische in Nord- und Ostsee leiden unter dem Klimawandel und der Überdüngung der Küstengewässer. Forscher und Umweltschützer fordern klare Lösungen.

Nach den Klimaprotesten läuft der Flugverkehr am Hamburger Flughafen wieder ohne Probleme. «Der eigentliche Ferienstart am Samstag in Hamburg und Schleswig-Holstein lief bisher reibungslos», sagte Flughafen-Sprecherin Janet Niemeyer am Samstag auf dpa-Anfrage. In den ersten Tagen waren täglich rund 340 Starts und Landungen mit rund 50 000 Passagieren geplant. «Dieses Niveau wird auch in den kommenden Tagen so bleiben», sagte Niemeyer.

Am Freitag habe es noch einzelne Flugstreichungen oder Verspätungen gegeben, die auf die Ereignisse vom Donnerstag zurückgingen. «Und gleichzeitig waren die Flugzeuge noch voller, weil Passagiere umgebucht wurden, deren Flüge am Donnerstag gestrichen werden mussten», sagte Niemeyer.

Am Donnerstagmorgen hatten Klimaaktivisten der Gruppe Letzte Generation den Hamburger Flughafen für Stunden lahmgelegt. Der Flugbetrieb musste von 6.10 Uhr bis 9.50 Uhr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Tausende Passagiere, darunter viele Familien mit Kindern, waren betroffen. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) forderte eine konsequente Bestrafung der Blockierer. Auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) zeigte «null Verständnis für die Aktion».

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