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Monogeschirrspültabs: Nur zwei Produkte reinigen «gut»

Berlin (dpa/tmn) – Mehr als 4200 verschmutzte Geschirrteile und über fünftausend Spülmaschinenstarts: Was nach Jahrzehnten vollgepackt mit Familienessen, Kochabenden und Großgelagen klingt, steckt hinter einer Untersuchung der Stiftung Warentest («test» Ausgabe 02/2024).

Insgesamt 15 Monogeschirrspültabs ohne Klarspüler haben die Tester so auf ihre Reinigungsleistung, das Verhindern von Kalkbelägen und die Materialschonung geprüft – und unter anderem die Nutzerfreundlichkeit der Verpackung unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Insgesamt schnitten fünf Tabs «gut» ab, acht «befriedigend», ein Produkt «ausreichend», eines «mangelhaft».

Viele Mittel putzten den Testern zufolge beispielsweise Teeflecken oder Lasagnereste mühelos weg. Eigelb, Milchhaut oder Cerealien bereiteten mal dem einen, mal dem anderen Tab mehr Mühe. Und an Crème brûlée scheiterten alle – auch der insgesamt als «gut» bewertete Testsieger, die Everdrop Spülmaschinentabs Classic.

Gemeinsam mit den insgesamt ebenfalls «guten» Classic Spül-Tabs Limone von Frosch erreichten die Everdrop-Tabs dennoch in puncto Reinigen die Note «gut». Die übrigen Monotabs schnitten in dieser Testkategorie überwiegend «befriedigend» ab. Ein Markenprodukt, dass allerdings nicht mehr erhältlich ist, reinigte lediglich «ausreichend».

Monotabs brauchen bei hartem Wasser Unterstützung

Kalkbelag auf Gläsern und Geschirr verhinderten im Test 14 der Tabs «gut», eines sogar «sehr gut», die Alio Geschirr-Reiniger-Tabs Classic von Aldi. Insgesamt wurden die Aldi-Tabs als «gut» bewertet – und sind neben den ebenfalls insgesamt «guten» Denkmit Geschirr-Reiniger Classic Tabs von dm mit 5 Cent pro Tab der Preistipp der Tester.

Allerdings weisen die Tester darauf hin, dass Monotabs gegen hartes Wasser machtlos sind. Dafür reichten ihre Enthärterstoffe nicht aus. Die geprüften Mittel bräuchten ab fünf Grad Wasserhärte zusätzliche Regeneriersalz für die Enthärtungsanlage der Spülmaschine und und bei Bedarf Klarspüler. Sie könnten aber unterstützend einspringen, wenn nur «ein bisschen zu viel Kalzium im Spülwasser» schwimmt.

Markenprodukt greift aufgedruckte Dekore an

Wenig zu meckern hatten die Tester in Sachen Materialschonung. Die meisten Mittel behandelten Glas, Edelstahl und aufgedruckte Dekore so schonend, dass sie zweihundert Spülgänge problemlos überstanden. Ausreißer nach unten war ein Markenprodukt. Es griff den Testern zufolge aufgedruckte Dekore auf Tellern und Gläsern derart stark an, dass es auch in der Gesamtwertung nur für ein «mangelhaft» reichte.

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