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Mindestens vier Badetote am Wochenende in Deutschland

Mobilitätswende - das ist in Hannover nicht neu: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt vor allem für Autofahrer wieder aufgebaut. Jetzt wendet sich Hannover von der Wende ab, die Innenstadt soll autofrei werden - fast. Oberbürgermeister Onay macht eines ganz klar.

Mehrere Menschen sind am Wochenende in Deutschland beim Baden ums Leben gekommen. In Niedersachsen in der Gemeinde Bakum nördlich von Osnabrück starb am Sonntag laut Polizei ein 52 Jahre alter Mann in einem Baggersee. Seine Begleiterin, eine 60 Jahre alte Frau, trieb ebenfalls leblos im See, konnte aber von Rettungskräften reanimiert werden. In dem See ist Baden ausdrücklich verboten, wie dort auf Schildern zu lesen ist. In Münster ertrank am Nachmittag ein 32-jähriger Mann im Dortmund-Ems-Kanal.

In Nordrhein-Westfalen hatte es bereits am Samstag Todesopfer gegeben: In einem Baggersee in Issum bei Duisburg starb der Polizei zufolge ein 86-Jähriger, der Abkühlung gesucht hatte. Einsatzkräfte bargen seinen Leichnam am Samstagmittag nach einer Suchaktion, bei der den Angaben nach auch eine Polizeidrohne zum Einsatz kam. Im nahe gelegenen Kerken starb eine 73 Jahre alte Schwimmerin bei einem Badeunfall im Naturfreibad Eyller See.

In Düsseldorf wurden am Samstag drei junge Männer im Rhein von einem Sog erfasst und mitgerissen. Ein 22-Jähriger trieb ab und konnte zunächst nicht gefunden werden. Angesichts mehrerer tödlicher Badeunfälle in jüngster Zeit hatte die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erneut vor den Gefahren beim Baden gewarnt.

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