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McDonald’s bleibt trotz gestiegener Preise gefragt

Naturschutz statt nur Profit: Speisekarten südafrikanischer Safari-Lodges weisen den CO2-Fußabdruck von Gerichten aus, E-Autos starten zur Wildtierbeobachtung. Doch was bleibt, ist die lange Anreise.

Die Kunden haben beim Fast-Food-Riesen McDonald‘s trotz Preiserhöhungen auch im zweiten Quartal zugegriffen. Von April bis Ende Juni stiegen die flächenbereinigten Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent, wie der Burger-King-Rivale am Donnerstag in Chicago mitteilte. Damit übertraf die weltgrößte Schnellrestaurantkette die Markterwartungen deutlich.

Der Konzernumsatz wuchs um 14 Prozent auf knapp 6,5 Milliarden US-Dollar (5,9 Mrd Euro). McDonald‘s profitierte nach eigenen Angaben im wichtigen US-Markt von «strategischen Preisanhebungen» sowie mehr Gästen. Im stark gewachsenen internationalen Geschäft hätten insbesondere Großbritannien und Deutschland hervorgestochen. Die Aktie legte vorbörslich um gut ein Prozent zu.

Der Betriebsgewinn stieg im abgelaufenen Quartal um 81 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar, der Überschuss verdoppelte sich nahezu auf 2,3 Milliarden Dollar. Allerdings hatte das Unternehmen vor einem Jahr hohe Sonderlasten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Russland-Geschäfts schultern müssen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine.

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