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Kunstzentrum in Unesco-Stadt Cesky Krumlov feiert 30-jähriges Bestehen

Das Egon-Schiele-Kunstzentrum im südböhmischen Cesky Krumlov begeht sein bald 30-jähriges Bestehen mit einer tschechisch-österreichischen Doppelausstellung. Die Galerie kehre damit zu ihren Wurzeln im Grenzgebiet zurück, sagte die Leiterin Hana Jirmusova-Lazarowitz am Freitag der Agentur CTK. Die Gemälde des aus Graz stammenden Malers Janz Franz (1946-2017) zeichnen sich durch ihre Expressivität aus. Das Werk des Autodidakten reicht von geheimnisvollen Tierbildern bis hin zu Impressionen aus der Welt der Rockmusik.

Wie ein Gegenpol wirken die hyperrealistischen Gemälde der 1959 in Prag geborenen Tschechin Ivana Lomova. Sie studierte Architektur und kam über Illustrationen und Comics zur Malerei. Ihre Bilder zeichneten sich durch «Ernsthaftigkeit, Nostalgie und die Schönheit des Alltäglichen» aus, merken die Kuratoren an. Dennoch wirkten sie mitunter «seltsam traumhaft» und zeugten von einer «Liebe zur Stadt».

Die mittlerweile fast 30-jährige Arbeit des Kunstzentrums in der Unesco-Welterbe-Stadt Cesky Krumlov können Besucher anhand einer Sammlung der Ausstellungsplakate aus diesem Zeitraum nachvollziehen. Es wurde im November 1993 in den Räumlichkeiten der ehemaligen Stadtbrauerei eröffnet – wenige Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Benannt ist es nach dem expressionistischen Maler Egon Schiele (1890-1918). Cesky Krumlov (Böhmisch Krumau) liegt 150 Kilometer südlich von Prag und 70 Kilometer nordöstlich von Passau.

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