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Klamme Kälte rund um Zelte

Angesichts der Verschlechterung des Wetters macht Österreich sein wichtigstes Erstaufnahmezentrum so schnell wie möglich winterfest.

Nickelsdorf (dpa) – Mehrere beheizte Großzelte sollen in Nickelsdorf an der österreichisch-ungarischen Grenze dafür sorgen, dass die Flüchtlinge vor Wind und Wetter geschützt auf den Weitertransport warten können. «Wir gehen davon aus, dass die Zelte in den nächsten 14 Tagen stehen», sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die drei Hallen, die momentan als Warteräume genutzt würden, seien nicht alle winterfest oder würden demnächst für andere Zwecke gebraucht.

Täglich kommen etwa 6000 bis 7000 Menschen in Nickelsdorf an. Bis sie mit Bus oder Eisenbahn in andere Quartiere gebracht würden, vergingen meist nur wenige Stunden, so die Polizei. Rund 90 Prozent aller Ankommenden wollen laut Behörden ohnehin so schnell wie möglich weiter nach Deutschland.

Trotz des zuletzt regnerischen und ungemütlichen Wetters ist die Zahl der Krankheitsfälle unter den Flüchtlingen laut Rotem Kreuz nicht auffallend hoch. «Es gibt Menschen mit Erkältungen, aber keine Grippewelle – so wie in ganz Österreich auch», sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation.

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