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Karneval in Rio: Hunderte Sambagruppen wollen durch die Stadt ziehen

Der Überseehafen in Rostock hat trotz des Krieges in der Ukraine beim Warenumschlag einen Rekord eingefahren. Auch insgesamt konnte der Hafen das hohe Niveau vom Vorjahr halten. Doch nicht alle Bereiche haben die Folgen der Pandemie bereits hinter sich gelassen.

Nach der coronabedingten Absage in zwei aufeinanderfolgenden Jahren sollen nun wieder Hunderte Sambagruppen am Straßenkarneval in Rio de Janeiro teilnehmen. Die Stadtverwaltung genehmigte 445 Umzüge sogenannter blocos, wie die brasilianische Zeitung «O Globo» in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) berichtete.

Dazu gehören etwa Mega-blocos wie von Superstar Anitta oder Gilberto Gil-Tochter Preta Gil, die im Zentrum Rios mehr als 100 000 Karnevalsfans anziehen, aber auch Nachbarschaftsgruppen, die in ihrem Viertel auftreten. Die Tourismus-Agentur der Stadt, Riotur, erwartet bis zu 5,5 Millionen Karnevalsfans bei der größten Party der Welt. Dieses Jahr findet sie vom 17. bis 25. Februar statt.

Den Straßenkarneval hatte Bürgermeister Eduardo Paes wegen der Pandemie in den vergangenen Jahren abgesagt. Nur die weltberühmten Umzüge im Sambadrom fanden nach einer Verschiebung im April 2022 statt. Aber Rio hatte es auch im vergangenen Jahr nicht ganz lassen können. Schon zum ursprünglichen Termin im Februar und dann im April kam es in der Stadt immer wieder zu spontanen Zusammenkünften.

Am vergangenen Sonntag waren nun bereits mehr als 30 Sambagruppen bei einer Art inoffizieller Eröffnung des diesjährigen Karnevals durch das Zentrum und die Hafengegend Rios gezogen, am Wochenende beginnen die Proben der Sambaschulen im Sambadrom.

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