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Kampf um Meisterschaft im Matschfußball in Sachsen

Hitze und Trockenheit machen der Pflanzen- und Tierwelt in Hessen zu schaffen. Um die Ökosysteme zu schützen, untersagen immer mehr Kommunen die Wasserentnahme aus Flüssen, Bächen und Seen. Umweltschützer fordern einen sorgsameren Umgang mit Wasser.

Beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Matschfußball haben sich Freizeitsportler in Sachsen eine Schlammschlacht auf dem Acker geliefert. Im nordsächsischen Wöllnau traten am Samstag zehn Männer- und zwei Frauenteams gegeneinander an, wie Organisator Stefan Guth sagte. Dafür wurden zwei 60 mal 35 Meter große Kleinfelder entsprechend präpariert – mit tausenden Litern Brunnenwasser, das die Feuerwehr vor und während des Spaßturniers auf das Gelände pumpte.

«Die Stimmung war super», so Guth. Rund 2000 Besucher kamen, um sich das Schlamm-Spektakel anzusehen. Die Spieler rannten am Samstag knöcheltief durch den Schlamm und warfen sich beim Spielen in den Matsch, kein Sportler blieb trocken. Spielzeit ist zwei mal zehn Minuten. Die Sieger der nunmehr 13. Deutschen Meisterschaft wurden am Nachmittag gekürt. Bei den Männern gewann ein Team aus Schönfels in Sachsen. Das auch «Swamp Soccer» genannte Spiel stammt ursprünglich aus Finnland, die erste deutsche Meisterschaft wurde 2009 in Wöllnau ausgetragen und findet seither jedes Jahr in dem kleinen sächsischen Ort statt.

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