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Historische Küstensegler auf der «WattenSail» in Carolinensiel

Das Bild ist reine Ansichtssache. Vor 90 Jahren drückte Hugh Gray ab, als «Nessie» aus dem schottischen See auftauchte. Aber zeigt die grobkörnige Aufnahme tatsächlich das legendäre Ungeheuer von Loch Ness? Ein Experte hat eine klare Meinung.

Rund 20 historische Küstensegler sind am Wochenende auf der 32. «WattenSail» im Museumshafen in Carolinensiel im Kreis Wittmund zusammengekommen. Die Segelschiffe stammten von der deutschen Küste sowie aus den Niederlanden. Tausende Besucher kamen in den Hafen, um die Küstensegler mit hölzernen Masten, glänzenden Außenseiten und kleinen Fähnchen als Schmuck zu bestaunen. Die Gäste flanierten auf der Promenade durch den Hafen.

Höhepunkt der «WattenSail» war die Parade der Traditionssegler am Samstagnachmittag. «Wegen starken Regens sind die Schiffe später als geplant gestartet», sagte Julia Kaffarnik, stellvertretende Leiterin des Deutschen Sielhafenmuseums, am Sonntag. Es gab zudem Live-Musik und einen Krabbenpul-Wettbewerb. Nach einem regnerischen Samstag blieb es am Sonntag trocken. Zur «WattenSail» kamen vor allem historische Plattboden-Schiffe, die bei Ebbe einfach mit dem Plattboden auf Grund setzen, ohne dabei beschädigt zu werden.

Die WattenSail ist ein alljährliches Treffen der holländischen und deutschen Traditionssegler und findet immer am zweiten August-Wochenende im Museumshafen Carolinensiel statt.

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