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Die Fränkische Pfalz

„Es ist im gantzen Teutschland kein Provintz oder Landsart, denn allein das Land zu Francken, welches Edel und Frey genannt wird“, lobt der Ahnherr der Reiseführer Matthäus Merian – mit Blick auf die Namensbedeutung „frank und frei“. Kaiser Karl IV. erhöht Franken noch einmal zum Zentrum der Königsmacht. Im folgenden Kapitel ernennen wir das Gebiet zwischen der Nürnberger Stadtgrenze und der Oberpfalz frank und frei zur Fränkischen Pfalz – erste Station auf dem Weg nach Prag.

Erlenstegen
Heute Stadtteil Nürnbergs wurde der Ort 1216 erstmals als Sitz des Reichs- schultheißen Giselher an der Altstraße nach Prag genannt. Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Jobst, die um 1300 als Wallfahrtskapelle Pilger anzog.

Wasserschloss in Malmbach
Vom mittelalterlichen Kern des einst bedeutenden Herrensitzes am linken Pegnitzufer sind nur noch die verbliebene Umfassungsmauer mit Tor im Originalzustand. Die 1835 auf den Resten errichteten Fachwerkhäuser und Gärten sind dennoch hübsch anzuschauen.

Schwaig
Beiderseits des reizvollen Pegnitztals gelegen ist die Gemeinde Ausgangspunkt für Ausflüge in die fränkische Schweiz. Mittelpunkt ist das dreigeschossige Schwaiger Schloss, ein rechteckiger Herrschaftssitz auf dem ehemaligen Zeidelmuttergut wahrscheinlich aus dem 15. Jh.

Kalchreuth

Das Hallerschloss einer Nürnberger Patrizierfamilie und die benachbarte gotische Sankt-Andreas-Kirche mit Sakramenthäuschen und zwölf Tonaposteln des Bildhauers Adam Kraft lohnen den Abstecher. Die Schlossgaststätte am Schlossplatz 4 ist bekannt für seine Karpfenspezialitäten und den schönen Biergarten.

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